Wahl zum Weltfußballer

Die Wahl ist vorbei! Weltfußballer des Jahres 2014 wurde wie von den meisten erwartet Cristiano Ronaldo, der damit seinen Titel aus dem letzten Jahre verteidigen konnte. Doch hat der Portugiese es wirklich verdient oder hätte man nicht doch lieber vor allem aus deutscher Sicht Manuel Neuer an der Spitze gesehen? Wer gerne Fußball Wetten abschließt hätte wohl mit einem Tipp auf CR7 nicht viel Geld verdient. Der Superstar von Real Madrid hat eine extrem erfolgreiche Saison hinter sich, doch bei der Wahl zum Weltfußballer steht immer wieder die Frage im Raum nach welchen Maßstäben man die Leistungen bewerten sollte.

So könnte man nun sagen, dass Lionel Messi beispielsweise keinen großen Titel gewonnen hat, allerdings soll auch nicht die Leistung einer Mannschaft bewertet werden. So wunderten sich im letzten Jahr viele, dass Franck Ribery den Titel nicht abstauben konnte obwohl er mit den Bayern doch das Triple gewonnen hatte. Doch eben hier sollte man die Grenze ziehen. Ein Cristiano Ronaldo hat im Jahr 2014 in 54 Pflichtspielen sagenhafte 59 Treffer markiert. Er hat zwar nicht die Weltmeisterschaft gewonnen, was aber nichts daran ändert, dass er derzeit der beste Kicker auf diesem Planeten ist. Manuel Neuer ist ein Torwart, der ohne Zweifel herausragende Leistungen gebracht hat und damit maßgeblich am WM-Titel der Nationalmannschaft beteiligt war, allerdings gibt es auch einen Grund dafür, dass auch separat der beste Keeper des Jahres gewählt wird und das es bislang noch kein Torhüter zum Weltfußballer gebracht hat. Natürlich ist am Ende etwas zweifelhaft, warum Lionel Messi hinter CR7 den zweiten Platz belegt hat.

Der Argentinier hat den goldenen Ball bereits viermal gewonnen, konnte aber 2014 nicht wirklich oft auf sich aufmerksam machen. Fakt ist aber, dass sich wohl viele der Stimmberechtigten schon seit Jahren auf den „Flo“ eingeschossen haben und er damit mehr oder weniger automatisch in die Top 3 rutscht. Bei der WM wurde er letztendlich zum besten Spieler des Turniers gewählt, worauf vor dem Finale wohl niemand einen Euro gesetzt hätte, der etwas Ahnung von Sportwetten Tipps hat. Zwar hat er die Argentinier mehr oder weniger fast alleine ins Finale geführt, allerdings waren seine Leistungen ebenso wie die der restlichen Argentinier meist eher dürftig. Eher verdient hätten diesen Titel damals Manuel Neuer, Arjen Robben, Toni Kroos, Bastian Schweinsteiger oder ein anderer prägender Kopf dieses Turniers. Die Wahl zum Weltfußballer hat nun immerhin der Beste für sich entschieden. Auch wenn viele Cristiano Ronaldo diesen Titel nicht gönnen müssen sie doch zugeben, dass er mit seinem Können Jahr für Jahr beweist, dass er einer der größten Spieler aller Zeiten ist.